Klimatechnik – Die Bedeutung eines richtigen Raumklimas

Was beeinflusst eigentlich eine Klimaanlage?

Die meisten Menschen verbinden mit einer Klimaanlage lediglich die Regulierung der Temperatur selbst. Jedoch wird das ideale Raumklima durch:

  • die Temperatur
  • die Luftfeuchtigkeit
  • die Luftqualität (CO2-Gehalt) und die
  • die Luftbewegung reguliert

Verglichen mit einer üblichen Lüftungs- oder Heizungsanlage können moderne Klimaanlagen heizen, kühlen, entfeuchten und filtern. Achten Sie beim Kauf darauf, ob Ihre Wunschklimaanlage die gewünschten Funktionen bietet. Das Ziel einer guten Klimaanlage ist stets die Förderung von Gesundheit und Komfort. Mit der richtigen Klimaanlage wird so das Wohlbefinden und auch die Konzentrationsfähigkeit beeinflusst. Ein gesundes Raumklima ist sehr wichtig, da wir uns die meiste Zeit in geschlossenen Räumen aufhalten.
Durch ein dauerhaft schlechtes Raumklima kann allgemeines Unwohlsein, aber auch andere körperliche Symptome auftreten. Hierzu gehören Kopfschmerzen, Augenbrennen oder auch Hustenreiz. Außerdem können durch ein schlechtes Raumklima Allergien begünstigt und das Immunsystem geschwächt werden. Das Leistungsvermögen wird durch regelmäßige Kopfschmerzen oder durch unruhige und schlaflose Nächte gemindert werden.

Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen

Der Umstand, dass sich sowohl die Lufttemperatur als auch die Luftfeuchtigkeit auf unser Wärmeempfinden auswirken, ist nicht allen bekannt. Das Wohlfühlklima setzt sich aus beiden Komponenten zusammen. So wird eine Luftfeuchtigkeit von 50% mit moderaten 20 Grad am angenehmsten empfunden. Gemessen werden kann die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer. Die Luftfeuchtigkeit wird durch unterschiedliche Paramater beeinflusst und variiert von Raum zu Raum und ist abhängig vom Heizverhalten und der Jahreszeit. So haben das Badezimmer und die Küche oft eine hohe Luftfeuchtigkeit. Diese hohe Luftfeuchtigkeit wird durch regelmäßiges Duschen oder auch durch Kochen herbeigeführt. Weitere Einflussgrößen stellen der Atem von Personen, Pflanzen oder auch das Lüftungsverhalten dar.

Klimaanlagen zur Luftentfeuchtung

Klimaanlagen mit integrierter Entfeuchter-Funktion helfen dabei, das richtige Raumklima herzustellen. An schwülen Sommertagen oder auch in wärmeren Regionen ist diese Funktion ein echtes Plus an Komfort. Die Entfeuchter-Funktion verhindert das Auftreten von Kondenswasser und der damit einhergehenden Schimmelbildung. Gerade bei schlecht gedämmten Außenwänden tritt Schimmel bei hoher Luftfeuchtigkeit schnell auf und kann zu gesundheitlichen Problemen führen.

Ein Luftentfeuchtungsverfahren stellt die Kondensationstrocknung dar. Die feuchte Luft wird mit Hilfe von Ventilatoren zu Kühllamellen geführt, welche eine Temperatur aufweisen, die unter dem Taupunkt der Luft liegt. Die Taupunkttemperatur ist dann erreicht, wenn Wasserdampf zu flüssigem Wasser kondensiert. Es bildet sich dann Tauwasser an den Kühllamellen. Das entstehende Kondenswasser wird dann in einem Behälter gesammelt. Die Luft selbst ist nach dem Kondensationsvorgang abgekühlt und entfeuchtet und kann als Trockenluft wieder abgebeben werden.

Klimaanlagen zur Belüftung und zum Reinigen

Neben der Entfeuchter-Funktion kann auch eine automatische Belüftung in die Klimaanlage integriert werden. So wird die verbrauchte Raumluft direkt abtransportiert und frische, aufbereitete Luft bereitgestellt. Auch das Filtern von Allergieerregern und anderen Partikeln aus der Luft ist mit vielen Klimaanlagen möglich. Mit Hilfe spezieller Filter werden Staub, Pollen oder auch Rauchpartikel direkt aus der Raumluft entfernt. Gerade für Menschen mit Allergien ist diese Funktion eine große Entlastung.